Stasi-Unterlagen in Berlin: die Besetzung der Stasi-Zentrale und was daraus wurde

Am 15. Januar 1990 besetzten Bürger die Stasi-Zentrale in Berlin-Lichtenberg: So wurden die Akten gerettet und so kann man sie heute einsehen.

Stasi headquarters Berlin
Roi Boshi , Public domain via Wikimedia Commons

Die Besetzung Der Stasi-Zentrale Am 15. Januar 1990

Am 15. Januar 1990 besetzte ein Bürgerkomitee die MfS-Zentrale an der Normannenstraße in Berlin-Lichtenberg. Kein spontaner Ausbruch. Die Aktion war der Schlussakt einer monatelangen Kraftprobe. Seit Herbst 1989 vernichtete die Staatssicherheit systematisch ihre Akten per Reißwolf, Nassentsorgung oder Verbrennung. Der Höhepunkt der Vernichtung lag zwischen Dezember 1989 und dem 14. Januar 1990. Was die Besetzer beim Eindringen in den Gebäudekomplex vorfanden, waren etwa 16.000 Säcke voller zerrissener Papiere. Der Fund war der Auftakt für ein jahrzehntelanges Projekt der Rekonstruktion und der Beginn einer öffentlichen Auseinandersetzung mit den Hinterlassenschaften des MfS, die bis heute andauert.

Das Bürgerkomitee sicherte die Räume und verhinderte die weitere Zerstörung der Beweismittel. In den Wochen und Monaten nach der Besetzung wurden die Unterlagen geordnet, gesichtet und der Zugriff durch die alten MfS-Strukturen unterbunden. Das Stasi-Unterlagen-Gesetz (StUG) trat am 29. Dezember 1991 in Kraft. Es schuf die Rechtsgrundlage für die Arbeit der Behörde des Bundesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen (BStU). Erster Amtsinhaber war Joachim Gauck, der die Behörde von 1991 bis 2000 leitete. Die besetzte Dienststelle in der Normannenstraße wurde zum zentralen Archiv dieser Überlieferung.

Wer heute die ehemalige MfS-Zentrale besucht, betritt keinen Ort der Spekulation. Das Stasi-Unterlagen-Archiv mit seinen rund 111 Regalkilometern Akten lagert in denselben Fluren, in denen einst die MfS-Mitarbeiter arbeiteten. Die Besetzung vom Januar 1990 ist der Grund, warum diese Akten überhaupt erhalten blieben und warum sie heute für Betroffene, Forschende und die Öffentlichkeit zugänglich sind.

Stasi-Zentrale Berlin Besetzung 1990: Der Verlauf

Die Besetzung der MfS-Zentrale in Berlin war nicht der erste Übergriff auf die Strukturen des Ministeriums, aber der folgenreichste. Das Bürgerkomitee, das sich aus oppositionellen Gruppen, Bürgerrechtlern und ehemaligen Dissidenten zusammensetzte, stürmte das weitläufige Gelände zwischen Normannenstraße und Ruschestraße. Erich Mielkes Dienstraum, Raum 101 in Haus 1, wurde noch am selben Tag von den Besetzern in Augenschein genommen und später als Museumsraum erhalten.

Die Aktion verhinderte die endgültige Verschleppung der Unterlagen. Die bereits in Säcke verpackten Aktenreste wurden sichergestellt. Die manuelle Rekonstruktion der zerrissenen Blätter begann 1995 und ist bis heute nicht abgeschlossen. Bei dem damaligen Tempo der Puzzlearbeit wäre eine Fertigstellung aller Säcke erst in mehreren hundert Jahren möglich gewesen; die Digitalisierung und automatisierte Bilderkennung hat das Verfahren inzwischen beschleunigt, bleibt aber eine Aufgabe von Jahrzehnten.

Für Besucher, die den Ort der Besetzung selbst sehen wollen: Der Gebäudekomplex beherbergt heute sowohl das Stasimuseum in Haus 1 als auch das Stasi-Unterlagen-Archiv in den angrenzenden Trakten. An der Fassade der Normannenstraße 20 sucht man vergeblich nach einem Hinweis auf den 15. Januar 1990. Die Informationstafeln im Museum geben den chronologischen Ablauf wieder.

Stasi-Akten Berlin Einsicht: Wer Sieht Was?

Die Vier Berechtigten Gruppen

Die Einsicht in die Stasi-Akten in Berlin ist rechtlich klar geregelt und nicht für jeden möglich. Das Stasi-Unterlagen-Gesetz (StUG) definiert in den Paragraphen 12 bis 15 genau, wer welche Unterlagen einsehen darf. Die vier berechtigten Gruppen sind: Betroffene, die selbst vom MfS überwacht wurden; nahe Angehörige von Betroffenen; Forschende und Medienvertreter für wissenschaftliche oder journalistische Arbeiten; sowie Behörden mit berechtigtem Interesse.

Betroffene zahlen keine Gebühr für die Einsicht. Forschende und Medien müssen nach der Bundesarchivkostenverordnung zahlen; der aktuelle Satz wird vom Bundesarchiv veröffentlicht und jährlich angepasst. Prüfen Sie die Gebührenordnung auf der Webseite des Archivs, bevor Sie den Antrag stellen.

So Stellen Sie Den Antrag

Der Antrag auf Akteneinsicht muss schriftlich erfolgen, postalisch an das Stasi-Unterlagen-Archiv, 10106 Berlin, oder per E-Mail an [email protected]. Notwendig sind eine Kopie des Personalausweises oder Reisepasses und die Angabe des konkreten Forschungsvorhabens beziehungsweise der eigenen Betroffenheit.

Die Bearbeitungsdauer beträgt mehrere Wochen, kann sich aber auf Monate ausdehnen. Planen Sie den Antrag weit vor Ihrer Reise nach Berlin. Die Einsichtnahme selbst findet im Lesesaal des Stasi-Unterlagen-Archivs in der Normannenstraße 20 statt. Der Lesesaal öffnet nur nach vorheriger Genehmigung. Spontanbesucher ohne Termin haben keinen Zutritt.

Campus Für Demokratie Berlin: Adresse, Anfahrt, Öffnungszeiten

Der Campus für Demokratie Berlin ist der offizielle Name des Areals rund um die ehemalige MfS-Zentrale. Er umfasst das Stasimuseum, das Stasi-Unterlagen-Archiv, die Forschungsstelle der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur sowie die Gedenkorte im Haus 1. Die Adresse lautet Normannenstraße 20 / Ruschestraße 103, 10365 Berlin Lichtenberg.

Anfahrt Mit S-Bahn Und U-Bahn

Der nächstgelegene S-Bahnhof ist Frankfurter Allee (Linien S41, S42, S8, S85). Von dort sind es etwa zehn Minuten Fußweg Richtung Ruschestraße. Alternativ erreichen Sie den U-Bahnhof Magdalenenstraße (Linie U5). Aus dem Ausgang Magdalenenstraße gehen Sie die Normannenstraße entlang; nach etwa fünf Minuten erreichen Sie das Museumsgebäude auf der linken Seite. Fahren Sie aus dem Berliner Zentrum (Alexanderplatz) mit der U5 Richtung Hönow, steigen Sie an der Magdalenenstraße aus. Die Fahrt dauert rund zwölf Minuten.

Was Sie Auf Dem Campus Sehen Können

Das Stasimuseum in Haus 1 ist ganzjährig geöffnet. Der ehemalige Dienstraum von Erich Mielke (Raum 101) ist Teil der Dauerausstellung. Das Stasi-Unterlagen-Archiv selbst ist für die Öffentlichkeit nur über den Lesesaal zugänglich. Der Campus ist frei begehbar, die Außengelände und Höfe zwischen den Gebäuden sind öffentlich. Eine Voranmeldung für den Campusbesuch ist nicht nötig, wohl aber für die Akteneinsicht und für Führungen durch die nicht öffentlichen Archivbereiche.

BStU Berlin Stasi Unterlagen: Der Weg Zur Behörde

Die Behörde, die heute die Akten verwaltet, heißt Stasi-Unterlagen-Archiv und ist seit dem 17. Juni 2021 Teil des Bundesarchivs. Die historische Bezeichnung BStU (Bundesbeauftragter für die Stasi-Unterlagen) verschwand mit der Überführung; der Name BStU Berlin wird in der Suchmaschine noch häufig verwendet, bezeichnet aber denselben Ort und dieselben Zuständigkeiten. Die postalische Adresse ist für alle Anträge gleich: Stasi-Unterlagen-Archiv, 10106 Berlin.

Die Forschung hat Zugang zu den rund 111 Regalkilometern Akten, die das MfS in seiner 40-jährigen Tätigkeit angelegt hat. Das MfS erfasste etwa sechs Millionen Personen in Karteien und Datensätzen. Die hauptamtlichen Mitarbeiter der Staatssicherheit zählten im Jahr 1989 etwa 91.000, die inoffiziellen Mitarbeiter (IM) rund 174.000. Diese Zahlen sind in den Archivbeständen dokumentiert und können von berechtigten Forschern eingesehen werden.

Der Lesesaal befindet sich in der Normannenstraße 20, im gleichen Gebäudekomplex wie das Museum. Die Öffnungszeiten des Lesesaals sind an die Bearbeitung der Anträge gekoppelt; ohne bestätigten Termin ist der Zutritt nicht möglich. Die BStU Berlin lief unter der alten Bezeichnung, aber die Zuständigkeit hat sich nicht geändert: Anträge auf Akteneinsicht richten Sie an das Stasi-Unterlagen-Archiv.

Stasi Unterlagen Gesetz Berlin: Die Rechtsgrundlage Für Die Einsicht

Das Stasi-Unterlagen-Gesetz (StUG) vom 29. Dezember 1991 ist die Basis jeder Akteneinsicht in Berlin. Wer die Gesetzeslage verstehen will, liest die Paragraphen 12 bis 15. Sie legen fest: Betroffene haben ein uneingeschränktes Recht auf Einsicht in ihre eigenen Unterlagen. Dritte, Angehörige, Forschende oder Medien benötigen einen Nachweis des berechtigten Interesses. Das Gesetz wurde nach der Wiedervereinigung erlassen, um die Kontrolle über die MfS-Akten aus den Händen der alten Seilschaften zu nehmen und in die Hände einer unabhängigen Bundesbehörde zu legen.

Für den Besucher vor Ort bedeutet das Gesetz: Sie können nicht einfach am Empfang nach Ihren Akten fragen. Der Antrag muss vor der Reise gestellt werden. Das Gesetz regelt auch die Vernichtung von Akten: Ursprünglich sollten nur die Unterlagen von IM und Tätern erhalten bleiben, während die Akten der Betroffenen (Opfer) auf Antrag vernichtet werden können. Die Praxis hat gezeigt, dass die meisten Betroffenen ihre Akten einsehen und nicht vernichten lassen. Das StUG wurde mehrfach novelliert, zuletzt mit der Überführung ins Bundesarchiv 2021.

Was Aus Den Akten Wurde: Vom Reisswolf Zum Digitalen Archiv

Die bei der Besetzung sichergestellten Säcke enthielten keine vollständigen Akten, sondern Schnipsel. Das MfS hatte in den Wochen vor dem 15. Januar 1990 die Akten in Reißwölfe gesteckt, in Papiercontainern nassentsorgt oder verbrannt. Die etwa 16.000 Säcke mit zerrissenen Blättern sind ein zentrales Problem des Archivs. Seit 1995 versuchen Mitarbeiter und inzwischen auch automatisierte Systeme, die Aktenschnipsel wieder zusammenzusetzen. Das Verfahren wird als manuelle Rekonstruktion bezeichnet, weil die Klebearbeit und das Zuordnen der Fetzen jahrelang von Hand erfolgte.

Die Forschungsstelle an der Normannenstraße untersucht die Geschichte des MfS und seiner Arbeitsweise. Die Runde Ecke Leipzig, eine parallele Gedenkstätte im ehemaligen MfS-Bezirksamt, dient als Vergleichsstandort. In Berlin lagert der Bund der Akten. Ein Besuch im Stasimuseum zeigt eine Auswahl der rekonstruierten Akten, Decknamen und IM-Vorgänge. Wer die Dimension der Überwachung verstehen will, muss die Zahl von sechs Millionen erfassten Personen mit der DDR-Bevölkerung von etwa 16 Millionen ins Verhältnis setzen.

Der Weg der Akten von der Besetzung über das StUG zur BStU und schließlich ins Bundesarchiv ist in der Dauerausstellung dokumentiert. Die Überführung 2021 änderte den Namen, nicht den Standort. Das Archiv bleibt in den Gebäuden der Normannenstraße.

Stasi Museum Berlin
Sue Gardner , CC BY-SA 4.0 via Wikimedia Commons

Praktische Information Für Den Besuch

Eintritt, Öffnungszeiten Und Planung

Das Stasimuseum in Haus 1, Normannenstraße 20, ist ganzjährig geöffnet. Planen Sie zwei bis drei Stunden für den Rundgang ein. Der Eintritt kostet 6 Euro, ermäßigt 4 Euro; die aktuellen Preise finden Sie auf der Webseite des Museums. Der Lesesaal des Stasi-Unterlagen-Archivs ist nur mit Termin zugänglich; die Öffnungszeiten sind Montag bis Freitag von 9 bis 18 Uhr, aber nur nach vorheriger Genehmigung.

Fehler, Die Sie Vermeiden Sollten

Ein häufiger Fehler: Viele Besucher verbinden den Besuch der ehemaligen MfS-Zentrale mit einem Trip zum Checkpoint Charlie und glauben, damit die Transformation Berlins der 90er Jahre verstanden zu haben. Der eigentliche Umbau der Stadt fand auf den Brachen in Lichtenberg, Friedrichshain und Treptow statt, weit entfernt von den touristischen Mauerresten. Die Stasi-Zentrale ist ein Ort der Nachwendezeit, der noch immer provisorisch wirkt: die Gebäude sind funktional, die Umgebung ist von Plattenbauten und Gewerbehöfen geprägt. Hier ist nichts geglättet.

Ein Besuch an einem Novembertag ist abzuraten: das trübe Licht macht die Brachen schwer lesbar. Besser geeignet sind die Monate Mai bis September, wenn die Außenanlagen des Campus begehbar sind und Führungen im Angebot stehen.

Die Verwechslung von S-Bahn und U-Bahn führt oft zur falschen Adresse. Nutzen Sie den U-Bahnhof Magdalenenstraße oder den S-Bahnhof Frankfurter Allee, nicht die Stationen in Mitte. Die Distanz von der S-Bahn zum Museum beträgt zehn Minuten Fußweg.

Bürgerkomitee Und Die Rettung Der Akten

Das Bürgerkomitee, das am 15. Januar 1990 die Zentrale besetzte, handelte ohne staatliche Legitimation, aber mit öffentlicher Unterstützung. Die Besetzer verhinderten den Abtransport der Akten in die damalige Sowjetunion oder deren endgültige Vernichtung. Ohne dieses Handeln wären die meisten Unterlagen unwiederbringlich verloren gewesen. Die Rekonstruktion der Aktenschnipsel ist bis heute eine Aufgabe des Archivs.

Die Besetzung wird in der Ausstellung des Stasimuseums ausführlich dokumentiert. Erich Mielkes Raum 101 steht als Symbol für die Macht und den Fall des MfS. Der Raum ist original erhalten, mit Schreibtisch, Telefon und den persönlichen Gegenständen des Ministers. Der Besucher kann den Raum durch eine Glaswand einsehen, betreten ist nicht erlaubt.

Der Weg Zum Campus Für Demokratie

Die Adresse für die Navigation: Normannenstraße 20, 10365 Berlin. Setzen Sie das Ziel in Ihr Navigationsgerät oder Ihre App ein. Die Umgebung ist gut ausgeschildert, die Hausnummer 20 liegt am östlichen Ende des Gebäudekomplexes. Der Eingang zum Stasimuseum ist über den Hof erreichbar. Der Eingang zum Stasi-Unterlagen-Archiv liegt an der Ruschestraße 103.

Parken Und Öffentliche Verkehrsmittel

Ein Hinweis für Autofahrer: Parkplätze sind in Lichtenberg knapp. Der Campus verfügt über keine eigenen Besucherparkplätze. Nutzen Sie die öffentlichen Parkhäuser in der Umgebung oder setzen Sie auf die S- und U-Bahn. Die BVG-Fahrkarte benötigen Sie für den Tarifbereich Berlin AB, der das gesamte Stadtgebiet abdeckt. Vergessen Sie nicht, die Fahrkarte vor Fahrtantritt zu entwerten: der Entwerterstempel ist kein Kaufbeleg, sondern der Nachweis der Entwertung. Eine ungestempelte Fahrkarte gilt als Schwarzfahren und kostet 60 Euro Strafe. Den aktuellen Betrag für das erhöhte Beförderungsentgelt gibt die BVG auf ihrer Webseite an.

Stasi-Unterlagen-Archiv Auf Einen Blick
InformationWert
AdresseNormannenstraße 20 / Ruschestraße 103, 10365 Berlin
Nächste S-BahnS-Bahnhof Frankfurter Allee (10 Min. Fußweg)
Nächste U-BahnU-Bahnhof Magdalenenstraße (5 Min. Fußweg)
Stasimuseum ÖffnungGanzjährig, täglich 10:00-18:00
Lesesaal ÖffnungNur nach Termin, Mo-Fr 09:00-18:00
AktenbestandCa. 111 Regalkilometer
RechtsgrundlageStasi-Unterlagen-Gesetz (StUG), §§12-15
Antrag per PostStasi-Unterlagen-Archiv, 10106 Berlin
Antrag per E-Mail[email protected]
Besetzungsdatum15. Januar 1990

Ehrlicher Abschluss

Ein Besuch in der ehemaligen MfS-Zentrale ist kein Spaziergang durch ein aufgeräumtes Museum. Der Campus für Demokratie wirkt noch heute wie eine halbfertige Baustelle der Geschichte. Die Gebäude sind saniert, aber nicht geschönt. Die Aktenschnipsel in den Safes und die Rekonstruktionstische erinnern daran, dass die Aufarbeitung nicht abgeschlossen ist. Wer die Besetzung vom Januar 1990 verstehen will, muss sich auf das Unfertige einlassen: auf eine Behörde, die noch immer den Beweis ihres eigenen Ursprungs in den Händen hält. Das häufigste Problem für Besucher ist die Annahme, dieser Ort funktioniere wie ein normales Archiv mit Schalter und sofortiger Auskunft. Er funktioniert nicht so. Ohne Antrag, ohne Termin und ohne Geduld bleibt die Zentrale ein verschlossenes Gebäude. Planen Sie die Einsichtnahme als Projekt, nicht als Programmpunkt.