Als der in Manchester geborene Engländer 1978 nach Berlin zog, war er schon am 3. Tag in Ostberlin und verbrachte dort gleich 10 Tage mit der Erkundung des Ostens und war fasziniert von der Parallelwelt, die sich ihm auftat. Seine Mission war es, die Underground- und Musikszene in Berlins anderer Hälfte zu finden. Schnell zog der britische Besucher die Aufmerksamkeit der Stasi auf sich, auch weil er mal als Brite, mal als Berliner Bürger und mal als Begleiter der US-Army einreiste. In den 80er Jahren gelang es ihm, zwei Geheimkonzerte der Toten Hosen jenseits der Mauer zu organisieren. Direkt nach dem Mauerfall übernahm Mark Reeder die Leitung des staatlichen Schallplatten-Labels Amiga, das er zu Deutschlands führendem Trancelabel umbaute, das er – zum Schock vieler Mitarbeiter – ausgerechnet MFS nannte und mit „Wir sind wieder da!“ bewarb. MFS hingegen stand nicht für „Ministerium für Staatssicherheit“ sondern für „Masterminded for Success“, so wurde MFS zum ersten Plattenlabel des späteren Weltstars Paul van Dyk. Seit jenen Tagen kennt Mark Reeder Jürgen Laarmann, den damaligen Macher der ersten deutschen Technozeitschrift Frontpage, der MFS in jenen Tagen unterstützte.

Über all das sprechen sie in Laarmanns neuem Podcast „1000 Tage Techno“ in einer eigenen Folge, die beiden so viel Spaß machte, dass sie nun live und vor Publikum und mit Gästen über Marks Zeit in der DDR sprechen und noch einige verblüffende Fakten und Geheimnisse lüften.

Thema: Mark Reeder - Mein wildes Leben in der DDR vor und nach dem Mauerfall 

Datum: 26.9.2018

Uhrzeit: 20 Uhr

Preis: Ab 19 Uhr erhalten die Besucher des Livetalks einen Eintrittspreis (Ausstellungsbesichtigung & Talk) von 9,80 €.

Dauer: 90 Minuten 

Sprache: Der Talk selbst ist in deutsch, die anschließende Fragerunde kann in deutscher und englischer Sprache erfolgen.

Aber lassen wir Mark Reeder auch selbst zu Wort kommen: